Katholische Pfarrgemeinde Sankt Franziskus Neuendettelsau

gemeinsam glauben und leben - gemeinsam beten und arbeiten

Segnungsgottesdienst für Mensch und Tier

"Können wir das zweimal im Jahr machen?" war die spontane Frage nach dem ersten Freiluftgottesdienst in Ziegendorf. Die Jugend von St. Franziskus hatte zum Segnungsgottesdienst für Mensch und Tier eingeladen und der Einladung sind viele gefolgt. Der abwechslungsreiche Wortgottesdienst wurde von der Jugend selbst gestaltet und musikalisch mit modernem Liedgut untermalt. Am Schluss erteilte Kaplan Dr. Chrostowski seinen Segen besonders gerne den anwesenden Kaninchen, Hunden und Pferden.

Für das nächste Jahr ist schon eine Wiederholung geplant.

Bilder: Michael Gebauer



Verabschiedung von Irene Conraths und Barbara Steuer


Nach 14 Jahren Tätigkeit als Gemeindeassistentinnen und Religionslehrerinnen in unseren beiden Pfarreien Neuendettelsau und Sachsen-Lichtenau, haben wir am 18.07. Irene Conraths und Barbara Steuer verabschiedet. Barbara Steuer ist vielen aufgrund der Firmvorbereitung sowie Kranken- und Altenbesuchen bekannt und tritt ihren wohlverdienten Ruhestand an. Irene Conraths hat in Ihrer Zeit bei uns über 300  Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet und war u.a. in der JVA Lichtenau tätig. Sie wechselt in den Schuldienst nach Schwabach/Roth.


In ihrer Ansprache ließen die beiden die 14 Jahre Ihrer Gemeindetätigkeit Revue passieren. Sie erinnerten an die vielen persönlichen Begegnungen und an die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den verschiedenen Schulen und Gremien. Die zahlreichen Gottesdienstbesucher konnten dem durch einen kräftigen Applaus nur zustimmen.


Viele Wegbegleiter aus Schulen und den evangelischen Pfarreien waren gekommen, um noch ein Abschiedswort zu sprechen.

Im Anschluss wurde zu einem kleinen Stehempfang im Pfarrgarten eingeladen um persönlich "Ade" sagen zu können.


Der ganze Gottesdienst ist auf youtube/St. Franziskus Neuendettelsau eingestellt.

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Wir wünschen Barbara und Irene für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Gottes Segen

und sagen noch einmal DANKE für alles!


Bilder: Michael Gebauer


Hungertuch und Missionssuppe "to go"


Am fünften Fastensonntag wird traditionell der Misereor-Sonntag begangen.

Da Coronabedingt leider wieder kein Fastenessen stattfinden konnte, haben wir uns etwas besonderes einfallen lassen: in diesem Jahr gab es die Missionssuppe "to go" - von Familien der Pfarrei gekocht und fertig abgefüllt in Einmachgläser. Vom Linseneintopf bis zum Puten-Chilli war für jeden Geschmack etwas dabei.


Für die Misereor-Fastenaktion 2021 kamen so Spenden in Höhe von 1.057,50 EUR zusammen.


Wir hoffen, die Suppe hat allen geschmeckt und bedanken uns recht herzlich für die große Spendenbereitschaft!

Foto: S. Kröner


Unser Adventsweg - viele waren unterwegs

Für Familien hat in der Adventszeit das Kindergottesdienstteam einen Hirtenweg angeboten, der jederzeit in der Kirche begangen werden konnte. Er begann am ersten Adventssonntag und führte bis Weihnachten zum Ziel - dem Kind in der Krippe. Bei jedem Hirten gab es etwas Besonderes (Geschichten, Mal- und Bastelvorlagen usw.) zu entdecken.

An den Sonn- und Weihnachtsfeiertagen musikalisch untermalt, wurde dieses Angebot sehr gut angenommen und viele kamen in die Kirche um die Weihnachtsbotschaft anzuschauen und zu erleben.


Bilder: Michael Gebauer


Herzlich Willkommen Kaplan Dr. Mariusz Chrostowski

Dr. Mariusz Chrostowski, der bisherige Kaplan von Neumarkt, Hofkirche, ist ab 1.12.2020 unser neuer Kaplan. Er wird das Pfarrhaus in Lichtenau beziehen. Bischof Gregor Maria Hanke hat Mitte November dem Stellenwechsel zugestimmt und das Stundendeputat auf 70% angehoben. Begründet wurde dieser Schritt durch die Aufgaben von Domkapitular Wolfgang Hörl in der Ökumene. Die verbleibenden 30% wird Kaplan Chrostowski für die Fertigstellung seiner zweite Doktorarbeit verwenden.


 

Am 1. Oktober 2020 stellte Dr. Mariusz Chrostowski, seine abschließende Disputation seiner Promotionsarbeit zum Thema „‚Schulpastoral für alle!’ Religionspädagogische und pastorale Prämissen und Konzepte in der deutschen Schulpastoral als Impulsgeber für ein schulpastorales Modell in Polen am Beispiel der Diözese Łomža“ vor. 

Die Diözese Łomža ist die Heimatdiözese von Kaplan Chrostowski, in die er nach Abschluss seiner Studien in Eichstätt zurückkehren wird.


Text: Michael Gebauer

Bilder: Universität Eichstätt / Privat



 

Auf Wiedersehen Kaplan Sebastian Lesch

 

Zur Verabschiedung von Pfarrvikar Sebastian Lesch aus den Pfarreien Sachsen-Lichtenau und Neuendettelsau hatten sich zahlreiche Gläubige eingefunden. Gekommen waren bei der
Verabschiedung in Neuendettelsau auch der Pfarrer der evangelischen Kirche St. Nikolai, Dr. Stefan Gehrig, sowie Pfarrerin Susanne Munzert als offizielle Vertreterin und Rednerin der evangelischen Schwesterkirchen in Neuendettelsau. Beim Abschiedsgottesdienst in Sachsen sprachen Worte
des Dankes und der Wertschätzung der örtliche Bürgermeister und ein Schulleiter, welcher das freundliche, offene und heitere Wesen des Geistlichen hervorhob.

 

 


Neben Domkapitular und Pfarrer Wolfgang Hörl sowie politischen und kirchlichen Gästen kamen auch Mitglieder der Pfarreien sowie Ministranten zu Wort. Allen war der nicht leichte Abschied anzumerken, hatten sie doch in Sebastian Lesch einen vertrauensvollen Kaplan und Pfarrvikar erlebt. In seinen Worten des Rückblicks kam Lesch auf Amtshandlungen und Begegnungen zu sprechen, die ihm in
Erinnerung bleiben werden. Er sprach von vier Eheschließungen, 31 Taufen, mehr als hundert Beerdigungen sowie 450 Hausbesuchen und etwa eintausend gemeinsamen Gottesdiensten,
die in seine Amtszeit fielen. Außerdem zeigte er sich hoch erfreut, dass er als Kaplan gute Kontakte zu Jugendlichen seiner Pfarrei gefunden hatte. Der Pfarrvikar verabschiedete sich mit den Worten, „dass 50 Kilometer bis zu seiner neuen Wirkungsstätte als Pfarrer und Leiter des Pfarrverbandes Heideck-
Laibstadt-Liebenstadt-Thalmässing nicht allzu weit sind, um sich ab und zu auch mal besuchen zu können.“ 

 

 

Geschenke der Anerkennung und des Dankes für sein segensreiches Wirken wurden ihm überreicht, und Lesch freute sich, seine Aufgabe im priesterlichen Amt treu erfüllt zu haben.
Text und Bilder: Klemens Hoppe
siehe auch: Brückenbauer Ausgabe Weihnachten 2020

 


Erntedank 2020


Sternsingeraktion 2020

Das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion könnte aktueller nicht sein:

Frieden – im Libanon und weltweit!

Der Libanon wurde diesmal in den Mittelpunkt der Aktion gestellt. Warum?

Von 1975 bis 1990 gab es dort einen Bürgerkrieg. Verschiedenen Gruppen der Bevölkerung kämpften gegeneinander. Im Sommer 2006 brachen wieder Kämpfe aus, als die Israelis die Terrorgruppe Hisbollah bekämpfte. Heute herrscht Frieden im Libanon. Es hat 1,3 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Im Land selbst leben 4,5 Millionen Libanesen, viele gehören einer der 18 verschiedene Religionsgemeinschaften.

Wie kann Frieden nach diesen Jahren des Krieges und mit diesen verschiedenen Religionen gelebt werden?

Die Muslimin Dr. Nayla Tabbara gründete 2006 zusammen mit Christen die Adyan-Stiftung. Es soll das gegenseitige Misstrauen abbauen und friedliches Zusammenleben fördern. Ein Projekt dieser Stiftung ist das Alwan-Programm, ein Unterrichtsfach „Frieden“. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Religionen kennen und respektieren.

Die Alwan-Lehrerin an einer Beiruter Schule formulierte folgenden Satz: „Liebe ist der Schlüssel zu einer friedlicheren Welt. Frieden beginnt mit einem Lächeln, mit Empathie und Freundlichkeit.“

So gingen unsere Sternsinger von Haus zu Haus und brachten den Segen und den Wunsch nach Frieden mit einem Lächeln und der Gewissheit, für eine gute Sache unterwegs zu sein.

Ein herzliches Danke an alle, die diese Aktion unterstützten. Manche liefen bereitwillig alle drei Tage, da es ihnen sehr wichtig war. Ich staunte mit welchem Selbstverständnis und großer Freude gerade die Kleinsten dabei waren.

Neue Königinnen und Könige durften wir begrüßen und freuten uns über die vielen Begleiter und Begleiterinnen.

Sternsingergottesdienst in St. Nikolai am 05.01.; Foto: Klemens Hoppe

So wurden in Neuendettelsau, in den Außenorte und in Großhaslach mit Außenorten insgesamt eine Summe von 17. 000 Euro gesammelt. An diesen Tagen waren 140 Königinnen und Könige, Begleiterinnen und Begleiter und ein Organisationsteam im Einsatz.

Wir hoffen, dass so manch einer angesteckt wurde, der die nächste Sternsingeraktion mit unterstützt, so wie er kann und will.


Wir – das Sternsingerteam – freuen uns über jede Unterstützung!



Firmung 2019

Am Sonntag den 21. Juli feierten wir zusammen mit Abt Beda Sonnenberg OSB unser Firmfest.

 17 Jugendliche aus den Pfarreien Neuendettelsau und Sachsen-Lichtenau hatten sich seit Mai 2018 in unterschiedlicher Weise auf die Firmung vorbereitet. In drei Projekten, an vier Nachmittagen und mit unterschiedlichen Angeboten dazwischen trafen sich die Jugendlichen.

 

 

Das Wort Firmung bedeutet "Stärkung". Wir wünschen allen Firmlingen für ihren zukünftigen Lebensweg neben viel Glück auch ein gestärktes und unerschütterliches Gottvertrauen.



Pfarrausflug 2019 nach Passau

In diesem Jahr führte unser Pfarrausflug in die Drei-Flüsse-Stadt Passau. Leider kam das Wasser auch etwas von oben, aber das störte bei der Stadtführung die Wenigsten. Dafür spitzte ab Mittag die Sonne zwischen den Wolken hervor, so dass wir den herrlichen Blick von der Gaststätte "Das Oberhaus" über Passau genießen konnten. Am Nachmittag bestand dann die Möglichkeit, sich die Stadt auch einmal vom Wasser aus anzusehen, bevor noch Zeit für einen Bummel durch die Altstadt blieb. Einen schönen Abschluss der Fahrt bildete die Vorabendmesse in der St. Andreas-Kapelle neben dem Dom, in der unser Kirchenchor wieder sein Bestes gab. Es war ein schöner Tag und wir sind schon gespannt, wohin die Reise im nächsten Jahr geht.



Pilgern des pastoralen Raumes Heilsbronn 2019

Bei herrlichem Wanderwetter führte uns der diesjährige Weg durch den pastoralen Raum von Heilsbronn nach Dietenhofen. Begleitet von einem stetigen lauen Lüftchen machte die Gruppe u. a. Station in Großhaslach, Bruckberg und Kleinhaslach. Den Abschluss bildete eine kurze Andacht mit anschließender Kirchenführung und Bewirtung durch das Team aus Dietenhofen. Auch diesmal waren sich wieder alle einige - Fortsetzung folgt!